OFV-Umutspor Troisdorf 5:4 (1:2)

“Nichts für schwache Nerven” oder “Die Stehaufmännchen vom Stingenberg”, so könnte man die 90 Minuten gegen den Aufsteiger aus Troisdorf bezeichnen. Bereits unsere Aufstellung brachte so manchen Zuschauer ins Staunen. Im Tor spielte Jascha Krüper für Oliver Zirwes, der bei der Reserve zwischen den Pfosten stand, Kapitän Sven Becker begann als Innenverteidiger, Luca Weßling im Sturm und Rene Pütz kam als Zehner zu seinem Startelfdebüt. Der bisherige Edelreservist zeichnete sich sogleich für den ersten Treffer verantwortlich, als er eine schöne Kombination zum 1:0 abschloß (22.). Zu dem Zeitpunkt hatten wir das Spiel im Griff und ließen hinten nichts zu. Ein völlig unnötiger Rückpass von Philipp Becker führte dann zum völlig überraschenden Ausgleich (38.). Mit dem 1:2 kurz vor der Pause (44.) war der Spielverlauf auf einmal auf den Kopf gestellt. Auch nach dem Seitenwechsel unterliefen unserer Abwehr haarsträubende Fehler, wie beim 1:3 (54.) und 1:4 per Foulelfmeter (57.). Wer dachte, dass Spiel wäre nun entschieden, sah sich getäuscht. Mit der Umstellung auf Dreierkette, einen unbändigen Offensivdrang und stark nachlassenden Gegner, gelang noch die nicht mehr für möglich gehaltene Wende. Binnen elf Minuten egalisierten wir das Ergebnis durch Brian Defang (60.), Timo Balte (69.) und Kevin Disselbeck (71.). Als dann noch Sven Becker in der 83. Minute per Elfmeter das 5:4 erzielte, stand der Stingenberg Kopf.

OFV: Krüper, Weßling (56. Theisen), Schettler, Richarz, P. Becker, Meesters, Defang, Pütz (85. Schmidt), Disselbeck, Balte (82. Schüller), S. Becker.

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